Termine und Mitteilungen

Bis: Dienstag, 29.08.2017

Sommerferien 2017

Vom 17. Juni bis zum 29. August wünschen wir allen Besucherinnen und Besuchern dieser Seite eine erholsame und schöne Zeit!

Bis: Mittwoch, 30.08.2017

Elterntelegramm 06/17

Das neue Eltern-Telegramm findet sich in der Rubrik "Aktuelles"

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Bundesjugendspiele am JSG

 

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In diesem Jahr werden die Bundesjugendspiele 65 Jahre alt. Rund fünf Millionen Schülerinnen und Schüler nehmen jährlich an den Bundesjugendspielen teil. Die sportlichen Wettkämpfe als jährliche Höhepunkte des Schulsports sind für die Schülerinnen und Schüler eine prägende Erfahrung. Die Bundesjugendspiele sind vor allem als Sportfest einer Schulgemeinschaft zu verstehen, bei dem die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt stehen.

 

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So konnten sich auch die Schülerinnen und Schüler unserer Schule in diesem Jahr wieder in den leichtathletischen Disziplinen Weitwurf, Hochsprung, Weitsprung, Sprint und 800m Lauf messen und in den einzelnen Wettkämpfen ihr Bestes geben. Dank des guten Wetters und motivierter Schülerinnen, Schüler und Lehrer sowie der tollen Unterstützung des Fördervereins wurde die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.

 

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Durch die tolle Unterstützung der Jahrgangsstufe 11 verlief die Veranstaltung reibungslos. So sorgten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe für das Aufwärmprogramm der Sportler, begleiteten Klassen, unterstützten die Kolleginnen und Kollegen an den Stationen und bei der Dateneingabe.

 

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Spannende Wettkämpfe und viel Spaß am Sport können auf den Fotos bewundert werden! Vielen Dank an alle, die bei der Umsetzung des Sportfestes 2017 beteiligt waren.

 

M. Findeisen, H. Wiese (Fachvorsitz Sport)




Rückblick EXPO Astana, Kasachstan 2017


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Der Geographie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe von Herrn Forsthövel ist wohlbehalten von seiner Exkursion ins 4364 Kilometer entfernte Astana in Kasachstan zurückgekehrt. Dort haben sich die 18 Schülerinnen und Schüler auf der diesjährigen Weltausstellung zum Thema Future Energy mit der zukünftigen weltweiten Energieversorgung auseinandergesetzt. An zwei Tagen besuchten sie die Pavillons der 101 auf der EXPO vertretenen Länder, die sehr unterschiedliche Ansätze hatten, und nahmen einen Empfang im deutschen Pavillon wahr. Besonders interessant waren z.B. der chinesische Pavillon, der in Nuklearenergie eine Zukunft sieht, oder der deutsche Pavillon, in dem man mit sogenannten Smart Sticks Wissen über erneuerbare Energien sammeln konnte. Mit diesen konnten mehrere Besucher zusammen am Ausgang eine spektakuläre Lichtshow erzeugen, symbolisch dafür, was man gemeinsam erreichen kann.

Einen weiteren Tag verbrachten die Schülerinnen und Schüler auf dem World Scientific and Engineering Congress. Dort befassten sich Forscher, Nobelpreisträger und Politiker mit Lösungsansätzen des Energieproblems, unter anderem auch Friedensnobelpreisträger Dr. R.K.Pachauri, der ihnen sein Projekt zur Mobilisierung der Jugend gegen den Klimawandel vorgestellt hat.

 

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Außerdem verbrachte der Kurs einen Tag in Karaganda, einer gut 200 km von Astana entfernten Stadt, die vom Steinkohletagebau in der Umgebung abhängig ist. Diesen besuchten wir, um einen Eindruck von der Energiegewinnung in Kasachstan zu bekommen - Das Land deckt seinen Energieverbrauch immer noch zu 99% mit fossilen Energieträgern.

 

KasachIII

 

Die Schüler der Deutschen Schule Nr. 46 begleiteten den Kurs an einigen Tagen und zeigten den Schülerinnen und Schülern das Leben in der Hauptstadt, die kasachische Kultur und ihre Schule - in einer gemeinsamen Sportstunde.

 

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Am 11.07.2017 wurde eine Fotoausstellung in der Sparkassenfiliale Neukirchen an der Poststraße eröffnet. Dort fanden sich bei einem Sektempfang auch Gelegenheiten zu persönlichen Gesprächen. Die Ausstellung wird dort bis zum 29. August 2017 zu sehen sein.

 

Alina Bruder, Jahrgangsstufe 11




Aktionstag der Fachschaft Biologie

 

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Der Plankendickskendel in Vluyn - für viele ist er ein unscheinbarer kleiner Bach, an welchem wir täglich vorbeikommen. Er ist ein ca. acht km langer Niederungsbach, der sich durch die Umgebung von Neukirchen-Vluyn und den Ortskern von Vluyn schlängelt. Am Montag, 03.07.2017, hatten 52 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 die Möglichkeit, die Vielfalt des Baches mit Händen und Füßen zu erforschen. Gemeinsam mit Frau Dr. Goormann, Biologin der LINEG, und zwei Lehrerinnen machten sie sich zunächst auf die Suche nach typischen Baumarten, die am Bach wachsen. Sie fanden insbesondere Weiden, Erlen und Eschen und lernten, welche Verwendung die jeweiligen Hölzer im Alltag haben.

 

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Anschließend machten die Schülerinnen und Schüler sich mit Hilfe von Keschern, Pinseln und kleinen Schälchen auf die Suche nach Kleinlebewesen im Bach. Sie staunten bei der Entdeckung vieler Stichlinge, Bachflohkrebse, Wasserschnecken, Strudelwürmer und Egel. Durch Zählen und Bestimmen der gefundenen Kleintierarten ließ sich die Wasserqualität bestimmen, denn je nach Wasserqualität kommen unterschiedliche Arten vor. Diese Methode wird in einem höheren Detailierungsgrad tatsächlich auch von Wissenschaftlern verwendet. Insgesamt war es ein spannender und lehrreicher Aktionstag, der allen viel Spaß und Freude bereitet hat!

 

Julia Gogol




Mit 111 Jahren hat das JSG nun endlich ein Logo

 

Wie vielfältig unser Schulleben ist, hat das JSG beim Schuljubiläum rund um den 110. Geburtstag im Jahr 2016 gezeigt. Auch wenn das Schulgebäude inzwischen renovierungsbedürftig ist, so beherbergt es doch eine sehr lebendige und tatkräftige Schulgemeinschaft. Diese hat sich 2015 auf ihre Visitenkarte das Motto „Erfolg ist ein Gemeinschaftswerk!" geschrieben.
Was noch fehlte war ein Markenzeichen für dieses Gemeinschaftswerk von Lehrern, Eltern und Schülern. Unter Leitung von Frau Koenen-Volkmann beriet ein Gremium aus Eltern-, Schüler- und Lehrervertretern sowie Schulleitung in einem Workshop, wie ein solches Markenzeichen aussehen solle. Mit Jürgen Spykers, in Neukirchen-Vluyn verantwortlich für Redaktion und Layout von „NV-Aktuell", hatten die Schulvertreter einen sachkundigen Graphiker zur Seite. Mit seinem Sachverstand und seinen frischen Erfahrungen als Vater einer Fünftklässlerin fiel es ihm nicht schwer, den Spirit unserer Schule zu erfassen. Und so präsentierte er eine Reihe von Vorschlägen, von denen einer auf Anhieb das einstimmige Votum der Jury und anschließend auch die Bestätigung durch die Schulkonferenz erhielt.

 

JSG-Logo

 

Das neue Markenzeichen des JSG mit den drei versetzt zueinander geschichteten Folien verweist auf die drei schulischen Gruppen Schüler, Eltern und Lehrer, die unsere Schule auf ihre jeweils spezifische Art mitgestalten und dabei durchaus Ecken und Kanten erkennen lassen. In ihrem Überschneidungsbereich aber, dort, wo alle Gruppen partnerschaftlich zusammenwirken, kommt der Charakter unserer Schule besonders klar heraus. Tiefschichtig ist unsere Schule auch angesichts ihrer langen Geschichte, in der viele Generationen von Menschen die Schule mitgeprägt haben. Und dass das JSG zugleich orientiert auf die Zukunft und offen für seine Umgebung ist, wird erkennbar in der Dynamik des Logos.
Künftig wird das Logo des JSG in und außerhalb unseres Gymnasiums sein neues Erkennungszeichen sein. Es steht, um den Abschlussbericht der Qualitätsanalyse 2015 zu zitieren, für seine „engagierte, ganzheitliche und vielfältige Schulentwicklung in einem wertschätzenden Arbeitsklima mit breiter Partizipation." Ein großer Dank geht an den JSG-Förderverein, der die Entwicklung und Fertigstellung des Logos großzügigerweise finanziert hat.

 

 

 

Opernprojekt im Rahmen des Musikunterrichts - Besuch des Singspiels "Die Entführung aus dem Serail" im Opernhaus Düsseldorf


Das Opernprojekt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein wurde in diesem Schuljahr bereits zum vierten Mal erfolgreich durchgeführt und ist inzwischen im Schulprogramm des JSG fest verankert. Am 24. März 2017 fuhr die gesamte Jahrgangsstufe 9, begleitet von acht Lehrerinnen und Lehrern, mit Reisebussen zum Opernhaus nach Düsseldorf. Auf dem Spielplan stand Die Entführung aus dem Serail, ein deutsches Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart.

 

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Die Schülerinnen und Schüler hatten sich bestens auf den Abend vorbereitet: Die Entführung aus dem Serail war vorher Thema im Musikunterricht, wo sich die Schülerinnen und Schüler mit der Handlung und den Hauptpersonen der Oper vertraut gemacht und sich auch schon der Musik genähert hatten. In einem kreativen Workshop ermöglichte die Theaterpädagogin Anja Fürstenberg es den Schülerinnen und Schülern auf unterschiedliche Art und Weise, sich in die Personen, die Handlung und die Musik einzufühlen, und legte weitere Schwerpunkte auf Themen wie Liebe, Treue, Respekt und Verständigungsbereitschaft, mit denen sich das Singspiel auseinandersetzt. Nicht zuletzt geht es in der "Entführung" ja um die Konfrontation mit einer fremden Welt und einer fremden Weltanschauung, um Konflikte und Verständigungsversuche zwischen Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund. Mozart entwirft in der Person des Bassa Selim das Bild eines aufgeklärten, empfindsamen und am Ende großmütig verzeihenden türkischen Herrschers, und der Schlusschor resümiert das Geschehen mit einer Hymne auf menschliche Großmut und verurteilt das Laster der Rachsucht: "Nichts ist so hässlich als die Rache. Hingegen menschlich, gütig sein und ohne Eigennutz verzeihn, ist nur der großen Seelen Sache! Wer dieses nicht erkennen kann, den seh' man mit Verachtung an." Somit ist auch die Botschaft dieser "Türkenoper" angesichts der jüngsten politischen Entwicklungen von höchster Aktualität: Trotz des Aufeinanderprallens unterschiedlicher kultureller und sozialer Prägungen steht am Ende die Möglichkeit eines Miteinanders, eines gegenseitigen Akzeptierens, Verstehens und Vergebens jenseits der eigenen kulturellen Sozialisation.

 

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Andràs Fricsay, der die "Entführung" für die Deutsche Oper am Rhein inszenierte, schreibt in seiner Einführung in die Handlung der Oper: " [Ich] bin überzeugt, dass wir die 'Entführung' auf der Bühne so erzählen, dass sie durch alle Schichten hindurch verstanden wird. [...] Sitzen Sie einfach da mit offenen Ohren und Augen - dann öffnen sich die Herzen von selbst." Unsere Schülerinnen und Schüler taten genau das: Sie saßen da mit offenen Augen und Ohren und brachten den Künstlerinnen und Künstlern nicht zuletzt durch ihr vorbildliches Verhalten und ihre schönen und sorgfältig ausgewählten Outfits großen Respekt entgegen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler an diesem Abend bestätigen das Anliegen und den Erfolg des Projekts.

 

Anna Bentgens (Organisatorin des Opernprojekts)

 



Europaabgeordneter Karl-Heinz Florenz empfängt in Brüssel Schüler und Lehrer aus Norwegen, Estland und Neukirchen-Vluyn

 

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   Foto:  European  Union 2017

Zum Abschluss unserer dreijährigen Zusammenarbeit mit den Erasmus plus-Partnerschulen „Stryn ungdomsskule" in Norwegen und dem „Viljandi Gümnaasium" in Estland stattete eine Delegation des JSG mit den Gästen aus Skandinavien am Montag dieser Woche dem Europaparlament in Brüssel einen Besuch ab. Dort wurde unsere internationale Gruppe freundlich vom Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz und seinem Team empfangen.

Die Schülerinnen und Schüler stellten dem langjährigen Abgeordneten ihr Projekt „Getting in touch with food again - Making Europeans responsible consumers" vor, in dem sie sich gemeinsam mit den Themen umweltbewusste Erzeugung von Nahrungsmitteln und gesunde Ernährung befasst haben. Karl-Heinz Florenz erläuterte seine Position zu umweltschonender nachhaltiger Landwirtschaft und gentechnisch veränderten Produkten und stellte sich anschließend den Fragen der Besucher. Er ermunterte die jungen Gäste, sich weiterhin für das zukünftige Europa zu engagieren.

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Zusammenhalten und Hoffnung schenken - Dritte Typisierungsaktion fand am JSG statt

 

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Das JSG unterstützt seit einigen Jahren ein lebenswichtiges Projekt. Unter dem Motto „Schüler helfen Leben retten" lädt die DKMS alle Gymnasien, Gesamtschulen und Beruflichen Schulen in Deutschland dazu ein, sich im Kampf gegen Blutkrebs zu engagieren. Je mehr potenzielle Lebensspender in der DKMS registriert sind, desto größer wird die Chance, ein Leben zu retten. Diese Chance wollten wir nicht ungenutzt lassen:

Am 31. März 2017 führten wir daher an unserer Schule eine Registrierungsaktion durch. Nach 2013 und 2015 handelte es sich bereits um die dritte Aktion dieser Art. Wir sind sehr stolz darauf, dass unter rund 400 typisierten Mitgliedern der Schulgemeinschaft tatsächlich schon sechs Stammzellenspender gefunden werden konnten! Um eine umfassende Aufklärung zu gewährleisten, fand für die Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 eine Infoveranstaltung zum Thema „Blutkrebs und Stammzellspende" statt. Im Anschluss daran hatten die Schülerinnen und Schüler ab 17 Jahren, aber auch weitere Erwachsene, die Möglichkeit, sich registrieren zu lassen. Die Typisierung erfolgte per Wangenschleimhautabstrich mit einem Wattestäbchen. Die Gewebemerkmale werden nach der Aktion in einem Labor analysiert und für die weltweite Spendersuche zur Verfügung gestellt. Die bloße Registrierung in der DKMS beinhaltet keine bindende Verpflichtung zu einer tatsächlichen Stammzellspende.
Die Aufnahme jedes neuen potenziellen Lebensspenders kostet die DKMS 40 Euro. Die DKMS arbeitet gemeinnützig und ist allein auf Spendengelder angewiesen. Die Abiturienten des vergangenen Jahres haben für die Typisierungsaktion bereits einen finanziellen Grundstock gelegt. Dafür sind wir sehr dankbar. Da aber nicht alle Kosten von unserer Schule getragen werden können, würden wir uns über weitere Geldspenden freuen. Für jede Geldspende stellt die DKMS eine Spendenbescheinigung aus.

DKMS-Spendenkonto
Kreissparkasse Tübingen
IBAN DE54 6415 0020 0001 6893 96
BIC SOLADES1TUB
Verwendungszweck: BIZ 671 (bitte unbedingt angeben)
und Ihre Adresse für eine Spendenbescheinigung

 

 

 

Die Bildungsinitiative LEAP bringt Teaching-Artists in den Sprachunterricht

 

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Vom 27.-31.03.17 hat ein internationales Team bestehend aus Teaching-Artists mit den SchülerInnen und Lehrkräften des Julius-Stursberg-Gymnasiums an einem fünftägigen Filmprojekt gearbeitet. Die SchülerInnen entwickelten zusammen mit englischsprachigen SchauspierInnen und Filmschaffenden in einem gemeinschaftlichen Prozess ihre eigenen Ideen für einen Kurzfilm, ein Drehbruch zu schreiben, ihre Rolle als SchauspielerIn zu meistern und wichtige Aspekte im Erstellen eines Films kennenzulernen - das alles auf Englisch! Ihre Ideen setzten sie dann in hochwertigen, englischen Kurzfilme um. LEAP (Language Education Through Arts Programming) ist eine Idee des Bildungsunternehmens InterACT English und wird von diesem in Zusammenarbeit mit Per Aspera e.V. produziert. Seit sieben Jahren platziert InterACT English bereits englischsprachige Teaching-Artists an Schulen, um Sprache mittels Kunst zu vermitteln. LEAP wurde nun als Plattform entwickelt, um den Ansatz des Spracherwerbs durch die kreative Arbeit bei der Erstellung eines Filmes zu erkunden. Die LEAP Bildungsinitiative befindet sich derzeit in einer 12-montigen Pilotphase und wird gefördert durch die Stiftung Mercator und die U.S. Stiftung Rational Games Inc.

LEAP ist in drei Richtungen aktiv: berufliche Weiterbildungs-Workshops für Englisch-Lehrkräfte, Schülerprogramme und Entwicklung von englischen Unterrichtseinheiten. Jede LEAP-Partnerschule erhält drei berufliche Weiterbildungs-Workshops, in denen den Lehrkräften Methoden, Theorien und praktische Hilfsmittel nähergebracht werden, um Kunst in ihre Lehrmethoden aufnehmen zu können. Während des Schülerprogramms (Film-Residency) erhält eine Klasse die Möglichkeit, sich mit dem kreativen Prozess des Filmemachens zu beschäftigen. Zu diesem kreativen Prozess zählen unter anderem Schauspiel, Drehbruch schreiben, Kamera, Licht und Ton. Im Fokus des Programms stehen der kreative Prozess und die Unterstützung der SchülerInnen bei der Umsetzung ihrer Ideen und Interessen zu einem interessanten Film. Die LEAP Filme drehen sich dabei immer um ein bestimmtes, vorgegebenes Thema. Das Thema in diesem Jahr lautete: Cut + Paste - What unites us? What divides us? Dieses Thema sollte die SchülerInnen dazu ermutigen, ihre eigenen Erfahrungen und Ansichten kritisch zu untersuchen und sich zu fragen, woher diese Ansichten stammen und in welcher Art und Weise sie uns mit anderen verbinden bzw. von anderen unterscheiden.

Die fertigen Filme werden anschließend in Unterrichtspläne eingebaut, die für alle frei zur Verfügung stehen, die sich gerne mit dem Thema Cut + Paste auseinandersetzen und dafür die LEAP Filme als Medieneinheit in den Unterricht aufnehmen möchten. Das LEAP Projekt findet seinen Abschluss in einem Filmfestival in einem lokalen Kino, bei dem die SchülerInnen, ihre Familien und Freunde sowie ein interessiertes Publikum die Möglichkeit erhalten, die Kurzfilme auf großer Leinwand zu bestaunen. Eine Schülerjury wird die Filme bewerten und daraufhin Preise in unterschiedlichen Kategorien verleihen. Datum und Veranstaltungsort des Festivals werden Anfang 2017 auf der InterACT Website veröffentlicht. LEAP ist weiterhin auf der Suche nach Partnerschulen, die gerne am Programm teilnehmen möchten. Interessierte Lehrkräfte und Schulen werden dazu ermutigt, sich zu bewerben.

   

Hirnforscher über gute Erziehung und erfolgreiche Bildung - Ein Elterninformationsabend mit Prof. Dr. Peter Struck am 28. Februar 2017 am Julius-Stursberg-Gymnasium

 

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Lernen in einer Welt von digitalen Medien, von Negativ-Nachrichten und ständiger Repräsentation von Gewalt, von Ablenkungen durch Spiele - unsere Kinder leben in einer veränderten Lebenswelt. Die Digitalisierung unserer Kinderzimmer hat positive und negative Effekte auf Lernprozesse: Die Fähigkeit des Zuhörens, die Entwicklung von Neugier, Kreativität und Problemlösungsdenken werden dadurch beeinflusst. Über diese und andere Aspekte konnten sich Eltern, Lehrkräfte und weitere Interessierte im Rahmen eines Vortragsabends informieren. Denn angesichts der enormen Veränderungen, die die (bestimmungsgemäße und missbräuchliche) Nutzung digitaler Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen hervorrufen kann, halten wir eine gemeinsame Beschäftigung von Schule und Elternhäusern damit für hilfreich.

Zu einem Gastvortrag zum Thema: „Hirngerechtes Lernen - Was uns die Hirnforschung über Erziehung und Bildung sagt" hatte das JSG den Hamburger Professor Dr. Peter Struck eingeladen, der über das erfolgreiche Lernen in einer Welt von digitalen Medien referierte. Unsere Schullandschaft befindet sich in einem Prozess der Umwandlung: G8/G9, Inklusion, Integration von Flüchtlingen, dies alles sind Reaktionen auf eine sich stark verändernde Lebenswelt. Zudem sind unsere Kinder konfrontiert mit der Repräsentation von Gewalt in den Medien, werden abgelenkt durch Spiele - dies wirkt sich auch auf die Art und Weise des Lernens der Kinder aus.

Prof. Struck ging in seinem Vortrag auf die notwendige Veränderung von Unterrichtsmethoden in den Schulen und die damit verbundene Individualisierung von Lernprozessen ein. Einen Schwerpunkt bildeten auch Ausführungen zu aktuellen Ergebnissen der Hirnforscher und Lernpsychologen. Struck erklärte, warum Jungen anders lernen als Mädchen, dass Jugendliche anders lernen als Kinder und welche besondere Bedeutung bestimmte Methoden, z. B. Theaterspielen und Rhythmisierung des Unterrichts, haben. Er gab Tipps, wie Eltern zu Hause die schulische Entwicklung ihrer Kinder positiv beeinflussen können. Im Anschluss an seine Ausführungen bestand die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion. Rund 200 interessierte Gäste waren gekommen, um den kurzweiligen Ausführungen Prof. Strucks zu folgen. Hier geht es zum Pressebericht ...

Zur Person: Prof. Dr. Peter Struck lehrt und forscht seit 1979 zu gesellschaftlich relevanten Erziehungs- und Bildungsfragen an der Universität in Hamburg, er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Ergebnissen der Hirnforschung im Bereich Lernen und Lehren und macht diese mit großem Erfolg seit einigen Jahren bundesweit einer breiten Öffentlichkeit in Büchern und Vorträgen zugänglich

 

 

 

Kooperation mit dem Neukirchener Erziehungsverein - JSG-Schüler absolvieren Sozialpraktikum im Jorissen-Haus

 

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   Foto: Erziehungsverein

Eine Woche lang haben zehn Schülerinnen und Schüler des Julius-Stursberg-Gymnasiums in Neukirchen-Vluyn ein Sozialpraktikum im Seniorenzentrum Matthias-Jorissen-Haus absolviert. Unter Anleitung und Begleitung der Mitarbeiterinnen vom Sozialen Dienst des Hauses waren die Neuntklässler fünf Tage lang in der Altenhilfeeinrichtung zu Gast. Dabei stand die Begegnung mit den dort lebenden Senioren im Vordergrund. In Kleingruppen verbrachten die Schüler Zeit auf den Wohnbereichen und erlebten den Alltag in einem Pflegeheim. Nur wenige Schüler hatten bereits erste Erfahrungen mit dem Leben in einem Pflegeheim gemacht. Ob Großeltern oder andere nahe Verwandte, nur zwei konnten von persönlichen Erlebnissen berichten. „Mein Opa hat einige Monate in einem Pflegeheim gelebt, bevor er starb. Wir haben ihn dort zwar besucht, aber irgendwie ist mir das Pflegeheim nicht so positiv in Erinnerung geblieben", erzählte die 14jährige Sarah. An zwei Vormittagen beschäftigten sich die Gymnasiasten außerdem mit der Biographie des Namensgebers, dem Theologen, Liederdichter und Prediger Matthias Jorissen (1739 bis 1823). Höhepunkte waren eine große Stadtrundfahrt durch Neukirchen-Vluyn mit den Senioren, das Waffelbacken im Foyer des Hauses, ein gemeinsames Kaffeetrinken in der Bäckerei Nacke und ein Rollstuhltraining, bei dem die Schüler abwechselnd selbst im Rollstuhl saßen. „Seine Umgebung aus dem Rollstuhl heraus zu betrachten, war schon eine ganz neue Erfahrung für mich", berichtete anschließend der 14-jährige Jonas. „Alles ist viel höher, man ist mit den Menschen um einen herum gar nicht mehr auf Augenhöhe. Ich kam mir ganz klein vor." Sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Bewohner war es eine abwechslungsreiche Woche mit viele neuen Eindrücken. Auch Bärbel Schmidt und Bärbel Tavenrath waren ganz angetan von den Schülern und freuten sich, den jungen Menschen auf diese Weise einen Einblick in ihren Arbeitsalltag gegeben zu haben.

 

 


... dass Auschwitz nicht noch einmal sei


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Unter diesem Motto fuhren wir, der Projektkurs Sozialwissenschaften und der Geschichtsleistungskurs der Jahrgangsstufe 12 des Julius-Stursberg-Gymnasiums, in diesem Januar nach Auschwitz. Am 16. Januar 2017 ging es für fünf Tage in das Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim. Von dort aus liefen wir zu dem nur 400 Meter entfernten Stammlager, in welchem wir das erste Mal mit den Verbrechen, welche in Auschwitz begangen wurden, direkt in Kontakt kamen. Während die Baracken äußerlich noch erhalten sind, wurde die Inneneinrichtung weitestgehend durch Ausstellungen ersetzt, welche die damaligen Verbrechen darlegen. Besonders betroffen waren wir von den übriggebliebenen Habseligkeiten der Opfer. Im Gegensatz zum Stammlager sind im Vernichtungslager Auschwitz II Birkenau die Auswirkungen des natürlichen Zerfalls deutlicher zu erkennen. Wir bekamen im Verlauf der dreistündigen Führung einen Eindruck davon, welche unvorstellbaren Dimensionen das Vernichtungslager Auschwitz II Birkenau hatte. Während unseres Aufenthaltes erhielten wir die Möglichkeit, Gespräche mit zwei Zeitzeugen zu führen, welche unsere zahlreichen Fragen ausführlich und unermüdlich beantworteten. Durch diese Gespräche konnten wir eine persönliche Verbindung zu den Ereignissen knüpfen, die wir lange im Gedächtnis behalten werden. Weiterhin wurden diese Erfahrungen durch den Besuch des jüdischen Viertels in Krakau vertieft. Durch dieses Programm gelang es uns in vielfältiger Hinsicht, mit dem „Leben" der damaligen Zeit in Kontakt zu treten.

Obwohl die Zeiten des Nationalsozialismus in der Schule bereits intensiv thematisiert wurden, konnten wir durch diese Studienfahrt das Gelernte noch durch persönliche Einblicke erweitern. Wir danken der Bethe-Stiftung, der Karl-Arnold-Stiftung, dem Lions Club Fliunnia, dem Rotary Club Moers/Kamp-Lintfort, dem Kirchenkreis Moers und dem Förderverein des JSG, dass sie es uns ermöglicht haben, diese einmaligen Erfahrungen zu machen.

 

 

 

Erasmus plus - JSG kooperiert in den kommenden Jahren mit skandinavischen Schulen

Erasmus+-Logo

in Deutschland sind insgesamt nur 63 Schulen ausgewählt worden, das aktuelle EU-Programm „ Erasmus plus“ zu koordinieren - Das JSG ist eine von ihnen! Unter dem Motto „Getting in touch with food again – Making Europeans responsible consumers“ werden sich demnächst Schüler und Lehrkräfte aller drei Partnerschulen schwerpunktmäßig mit den Themen Umwelt, Umweltschutz und Gesundheit befassen. Weiterlesen

 

 

 

Schulministerin Sylvia Löhrmann besuchte das JSG - Ministerin würdigt Maßnahmen der individuellen Förderung


Löhrmann

 

 

Zu Beginn des Schuljahres 2015/16 hatte unsere Schule prominenten Besuch aus der Landeshauptstadt. Die Ministerin für Schule und Weiterbildung NRW Sylvia Löhrmann hatte sich auf den Weg ans Stursberg-Gymnasium gemacht, um sich selbst ein Bild zu verschaffen von dem breit gefächerten Konzept individueller Förderung an unserer Schule.
Dass die individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler in unserem Schulprogramm fest verankert  ist, haben wir durch unsere Beteiligung am Landesprogramm "Lernpotenziale - Individuell fördern im Gymnasium", das von der Stiftung Mercator unterstützt wird, schon einige Jahre dokumentiert. Den Besuch von Schulministerin Sylvia Löhrmann am JSG empfinden wir darum als besondere Wertschätzung unserer Arbeit.

Im Rahmen ihrer Visite nahmen Frau Ministerin Löhrmann, Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, sowie Repräsentanten des Projekts Lernpotenziale und der Serviceagentur Ganztägig lernen im Beisein der Schulaufsicht, vertreten durch die schulfachlichen Dezernenten Frau Dr. Domrose und Herrn Schöpke, und des Schulträgers, vertreten durch Herrn Bürgermeister Lenßen, Einblick in die zahlreichen Maßnahmen individueller Förderung am JSG. Begrüßt wurden die Gäste musikalisch und akrobatisch souverän durch Repräsentantinnen des diesjährigen Schülervarietés und der Varieté-AG.

Für seine zahlreichen Gäste hatte das JSG ein großes „Projekte-Buffet" aufgefahren, an dem diese sich einen Eindruck von dem vielfältigen Angebot an Maßnahmen individueller Förderung machen konnten. Mitglieder verschiedener Gruppen unserer Schulgemeinschaft stellten den Besuchern ihre Erfahrungen aus Maßnahmen wie Lerncoaching, Begabtenförderung, Erasmus+, Jungenprojekt oder Berufs- und Studienwahlvorbereitung vor und präsentierten Beispiele ihrer Arbeitsergebnisse. Von der guten Vernetzung des JSG in der Region zeugte die Tatsache, dass Vertreter unserer außerschulischen Kooperationspartner wie des Neukirchener Erziehungsvereins, der Hochschule Rhein-Waal und der Hochschule Düsseldorf sowie des Kreises Wesel sich Zeit genommen hatten, an der Veranstaltung teilzunehmen.

In diesem außergewöhnlichen Rahmen konnte unsere Schulleiterin Dr. Susanne Marten-Cleef auch mit Stolz erstmals das Ergebnis der jüngst abgeschlossenen Qualitätsanalyse öffentlich vorstellen: In 25 der 47 bewerteten Kriterien erreichte das Julius-Stursberg-Gymnasium die Stufe „Doppelplus" (beispielhaft) und in den restlichen 22 Kriterien die Bewertung „Plus" (die Qualität entspricht den Erwartungen). D.h.: In den bei der QA geprüften Kriterien, u.a. mit dem Schwerpunkt „Individuelle Förderung", stellt unser Stursberg-Gymnasium demnach eine Praxis dar, die zu 53,2 Prozent, also überwiegend, das Siegel „vorbildlich" trägt. Das Engagement des JSG in individueller Förderung zahlt sich also in Qualität aus!

Frau Löhrmann, Herr Kneip und die weiteren Gäste zeigten sich sehr beeindruckt von dem umfangreichen Förderprogramm des JSG und der Ruhe, die Schüler und Lehrer bei dessen Vorstellung ausstrahlten, und lobten die Präsentation der Schulprogrammpunkte mit anerkennenden Worten. Lesen Sie hier, dort und auf der Seite des Ministeriums mehr über den Besuch!


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