Termine und Mitteilungen

Bis: Mittwoch, 15.11.2017

Elterntelegramm

Das Elterntelegramm zum Start des neuen Schuljahres steht in der Rubrik "Aktuelles" zum Download bereit

Bis: Mittwoch, 15.11.2017

Termine 2017/18

Die neue Terminliste findet sich unter "Aktuelles"

Bis: Samstag, 30.12.2017

JSG-Flyer

In der Rubrik "Aktuelles" findet sich zur ersten Information über unsere Schule der JSG-Flyer zum Download

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Erasmus +

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.


"Getting in touch with food again - Making Europeans responsible consumers" - so lautete der Titel unseres Erasmus+ Projektes, im Rahmen dessen Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufen des JSG in den Jahren 2014 - 2017 gemeinsam mit Gleichaltrigen unserer Partnerschulen in Norwegen (Stryn ungdomsskule) und Estland (Viljandi Gümnaasium) zum Thema Gesunde Ernährung und nachhaltiges Verbraucherverhalten arbeiteten. Ausgehend von der Überlegung, dass jeder Einzelne durch bewusste und verantwortungsvolle Entscheidungen beim Kauf von Nahrungsmitteln einen Beitrag zu den gesellschaftlichen Herausforderungen Gesundheit und Klimawandel leisten kann, standen sechs Themen im Mittelpunkt, die in drei Projektjahren von den Schülerinnen und Schülern in Augenschein genommen wurden. In einer Serie selbst entworfener Werbeplakate riefen die ProjektteilnehmerInnen auf der Basis ihrer Erkenntnisse und unter Anleitung professioneller grafischer Designer und Fotografen zu einem verantwortungsbewussten Konsumentenverhalten auf.

 

Der Einfluss des globalen Nahrungsmittelhandels auf die Umwelt

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Zunächst beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der historischen Entwicklung und dem heutigen Ausmaß des globalen Nahrungsmittelhandels wie auch mit den Auswirkungen der zunehmenden, internationalen Handlungsbeziehungen auf die Umwelt. Ihre Ergebnisse präsentierten sie in englischer Sprache während eines Austauschtreffens im März 2015 in Estland.

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In Viljandis Supermärkten dokumentierten sie die Herkunftsländer der Obst- und Gemüseangebote und machten sich nach einem Vortrag bewusst, wie hoch der ökologische Fußabdruck dieser Produkte ist. In mehreren Koch-AGs konnten sie dann grundlegende Nahrungsmittel wie Brot, Butter und Schokolade selbst herstellen und versuchten sich auch an Gerichten, die auf

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der Basis regionaler und saisonaler Zutaten gekocht wurden.

 






Eine ausgeglichene und gesunde Ernährung

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Wie sich die Ernährungsgewohnheiten von Menschen in Europa verändert haben und welche gesundheitlichen Auswirkungen eine einseitige Ernährung auf den Menschen haben kann, aber auch was die grundlegenden Bestandteile einer gesunden Ernährung sind - diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler aller drei Partnerländer daraufhin nach. Ihre Ergebnisse präsentierten sie in einem englischen Vortrag während eines Austauschtreffens im April 2015 in Norwegen. Um ihre Erkenntnisse unter Beweis zu stellen, bereiteten sie dort mit Hilfe einer norwegischen Ernährungswissenschaftlerin gesunde Snacks vor, die sich für ein Pausen-Frühstück in der Schule eignen.

e+6 Wie man Gerichte fotografisch in Szene setzen kann, gehörte zu den besonderen Erlebnissen, wie auch das Fußballspielen vor beeindruckender norwegischer Kulisse. e+7 Vier der deutschen Erasmus+ Schülerinnen erkochten sich zudem einen 1. Platz im Kochwettbewerb auf der Eat&Style Messe in Köln, der im Rahmen der Aktion „Essen mit Köpchen" vom Malteser Hilfsdienst initiiert wird.

 



Saisonale und regionale Produkte

e+8 Welche saisonalen Produkte die Heimatregionen der deutschen, norwegischen und estnischen Schülerinnen und Schüler bieten und wie diese unter Beachtung zukunftsorientierter und nachhaltiger Logistik an den Verbraucher gelangen können - waren Themen, die die ProjektteilnehmerInnen in einem weiteren Schritt recherchierten und deren Ergebnisse sie während eines Austauschtreffens im September 2015 in Deutschland vor internationalem Publikum vorstellten. Die Besichtigung des Demeter Schanzenhofs in Alpen gab einen praktischen Einblick in biologisch nachhaltigen Anbau und in die Umsetzung von Ideen umweltfreundlicher Transportwege. e+9 Über innovative und nachhaltige Wege, Produkte im Allgemeinen an den Verbraucher zu bringen, informierte ein Vortrag am Fontys International Campus in Venlo wie auch ein Besuch des Logports Duisburg.e+10

 

 

 

 

Biologische Landwirtschaft

e+11 Um die Vorteile, Probleme und Herausforderungen biologischer Landwirtschaft in Europa ging es im weiteren Verlauf des Projektes. Die Recherchen der Schülerinnen und Schüler konzentrierten sich dabei auch auf die Entwicklung nachhaltiger Landwirtschaft in Deutschland, Norwegen und Estland. Ihre Ergebnisse stellten sie in englischer Sprache einem größeren Publikum im April 2016 am Viljandi Gümnaasium in Estland vor. e+12 Der für organischen Anbau zertifizierte Milchbauernhof Pajumäe in Süd-Estland veranschaulichte der Erasmus+ Gruppe, wie auf dem Bauernhof die gesamte Nahrungsmittelkette für die Versorgung der Milchkühe sichergestellt wird. Ergänzt wurden die Aktivitäten vor Ort durch einen Workshop über zugelassene BIO-Kennzeichnungen an der Universität in Tartu und durch eine Koch-Werkstatt, in der die Schülerinnen und Schüler Gerichte auf der Basis biologischer und regionaler Zutaten kochten. e+13







Versteckte Zutaten in Fertigprodukten

e+14 Nahrungsergänzungsmittel, Nahrungsersatzmittel, Lebensmittel-farbstoffe, Konservierungsstoffe - über die vielen versteckten Kunstzutaten in Fertigprodukten im Vergleich zu biologisch erzeugten Produkten informierten die Projekteilnehmerinnen und -teilnehmer der drei Länder in englischsprachigen Vorträgen während eines Austauschtreffens im Oktober 2016 in Norwegen. Ein Vertreter der norwegischen Lebensmittelsicherheitsbehörde verhalf vor Ort dazu, Lebensmittelhinweise auf Nahrungsmittelprodukten zu verstehen und stellte von Behörden zugelassene Bio-Zertifikate vor. e+15 Außerdem wurde auch dieses Mal auf biologischer Grundlage gekocht und auf traditionelle Weise Pizza gebacken - wonach die Kalorien bei einer Wanderung in die Gletscherausläufe und einer Kanutour auf einem Bergsee wieder abgebaut wurden.e+16

 






Gentechnisch manipulierte Nahrungsmittel

e+17 In der letzten Phase des Projektes stand das Thema Genmanipulation im Zentrum unserer Erarbeitung. Die Schülerinnen und Schüler der drei Partnerländer recherchierten das Ausmaß genmanipulierter Nahrungsmittel weltweit, EU Regelungen für Genmanipulation in Europa - speziell auch in ihren Heimatländern - , gingen der Frage nach Gründen dafür und Einwänden dagegen nach wie auch nach der Kennzeichnung dieser Art von Lebensmitteln. Wie auch bei allen vorhergehenden Austauschtreffen präsentierten sie ihre Ergebnisse in englischsprachigen Vorträgen vor einem internationalen Publikum während eines Treffens im März 2017 in Deutschland. e+18 Wie die DNA aufgebaut ist und wie sie extrahiert werden kann, erfuhren die Projektteilnehmer in einem praktischen Experiment. Eine Besichtigung der Biobäckerei Schomaker vermittelte einen Einblick in die Produktion von Teigwaren, die auf eine Verwendung gentechnisch erzeugter Enzyme ganz verzichtet. Während eines Treffens mit dem Mitglied des Europäischen Parlaments, Dr. Karl-Heinz Florenz, im Europaparlament in Brüssel informierten sich die Schülerinnen und Schüler über die Zukunft genmanipulierter Pflanzen in Europa. Mehr zu diesem Besuch in Berichten der Rheinischen Post und der NRZ.

 

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Viele der Gerichte, die die deutschen, norwegischen und estnischen Schülerinnen und Schüler im Verlauf der drei Jahre in den vielen Kochwerkstätten gemeinsam gekocht haben, finden sich in einem Geburtstagskalender wieder.e+20
Das nun beendete, dreijährige Erasmus+ Projekt schließt an ein Comenius-Projekt an, das die drei Partnerschulen zum Thema Erneuerbare Energien in den Jahren 2010-2012 durchgeführt haben. Durch eine neue thematische Schwerpunktsetzung hat es somit einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Angesichts der in Europa schwierigen Zeiten freuen wir uns, dass das Erasmus+ Projekt durch die Fortsetzung der Zusammenarbeit die Beziehung zwischen den drei europäischen Schulen weiter gefestigt hat, die schon in Comenius-Projekt in den Jahren 2008-2010 zum Thema Musik ihren Anfang nahm. Wir danken der EU für die finanzielle Förderung der Projekte.

 

Gabriele Sommer (Koordinatorin EU-Projekte), Ernst Wissen, Christian Berges

 



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