JSG - Julius-Stursberg-Gymnasium Neukirchen-Vluyn Julius-Stursberg-Gymnasium

Aktuelles

Herzstiftung Krefeld sponsert dem JSG zwei Defibrillatoren
13. Januar 2021

(von links nach rechts) Klassenlehrerin Katrin Müller, Chefarzt Prof. Dr. Heinrich Klues, Schüler Lev Brauckmann, Chefarzt Dr. Guido Kemmeries, Stiftungsvorstand Wolfgang Gabbert, Schulleiterin Dr. Susanne Marten-Cleef

(von links nach rechts) Klassenlehrerin Katrin Müller, Chefarzt Prof. Dr. Heinrich Klues, Schüler Lev Brauckmann, Chefarzt Dr. Guido Kemmeries, Stiftungsvorstand Wolfgang Gabbert, Schulleiterin Dr. Susanne Marten-Cleef

Bei einem Besuch des Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Herzchirurgie und Kardiologie Krefeld, Wolfgang Gabbert, in Begleitung der Chefärzte Prof. Dr. med. Heinrich Klues und Dr. Guido Kemmeries sagten die Gäste dem JSG die Anschaffung von zwei Defibrillatoren zu. Einer davon wird künftig in der Sporthalle und einer im Sanitätsraum des JSG zur Verfügung stehen, so dass im Notfall schnelle Hilfe garantiert ist. Und die ist lebensrettend, wie die Gäste betonten. Im Falle eines Herzstillstandes kann auch das rasche Eintreffen des Notarztes nach 8 bis 12 Minuten zu spät sein. Denn bereits nach 4 bis 5 Minuten können irreversible Hirnschäden eintreten. Deshalb ist die Erstversorgung so enorm wichtig. Allen Besorgten sei gesagt: Dabei kann man nichts falsch machen, außer man macht nichts. Und der Defibrillator unterstützt den medizinischen Laien bei seiner Erstrettung noch zusätzlich. Und die verläuft nach dem Motto: prüfen – rufen – drücken! Oder anders: Zustand der hilflosen Person einschätzen – Notruf betätigen – Herzmassage durchführen, so lange, bis professionelle Hilfe vor Ort ist und übernimmt. Die beiden Ärzte zeigten sich überzeugt, dass solche Hilfe keine Frage des Alters ist. Auch Kinder und Jugendliche können sie leisten. Genau deshalb wenden die Experten sich an Schulen wie das JSG. Mit Hilfe von geschulten Lehrkräften können Mitschülerinnen und Mitschüler in die Erste Hilfe unter Einsatz von Defibrillatoren eingewiesen werden. Und die Mediziner sind recht sicher, dass diese in einem Notfall auch beherzter loslegen als mancher Erwachsener. Den Anstoß für die Begegnung der medizinischen Experten mit Vertretern und Vertreterinnen des JSG verdanken beide Seiten ihrem gemeinsamen Schützling, dem Siebtklässler Lev Brauckmann. Die Defibrillatoren werden so zugänglich sein, dass sie auch anderen Betroffenen schnelle erste Hilfe ermöglichen würden. Und weil 2,5 bis 3 Prozent der Bevölkerung Herzmuskelveränderungen aufweisen, manchmal auch unerkannt, stellen die Defibrillatoren auch für etliche weitere Menschen am Schulzentrum eine Rückversicherung dar. Die Herzstiftung Krefeld will die Maßnahme durch Begleitung über sechs Monate langfristig auf den Weg bringen. Für das JSG ist das Projekt ein weiterer Baustein auf seinem Weg zur guten gesunden Schule.